TRAUERBEGLEITUNG

Trauer ist Teil unseres Lebens, 
Verluste erleben wir alle.
Wir erleben sie mal mehr, mal weniger intensiv.
Verluste können uns in Krisen und in Verzweiflung stürzen.
Dem Tod stehen wir ohne Macht gegenüber – und so fühlt es sich bisweilen auch an:
Wir erleben uns ohnmächtig.

Die Trauer hat viele Gesichter. Dahinter verbergen oder zeigen sich die unterschiedlichsten Gedanken, Körperreaktionen, Gefühle und Emotionen. Es kann uns passieren, dass sie so überwältigend ist, dass wir sie nicht spüren und „weg“ haben wollen. Dieser Wunsch kann zunächst Sinn machen, weil wir uns schützen möchten vor dem „Zuviel". Später wird uns dieser anfängliche und sinnvolle Schutz einschränken, wir verlieren oder sehen weniger Möglichkeiten in unserem eigenen Leben.

Häufig begegnet mir in meiner Arbeit die Frage nach dem „Warum?“. Diese Frage ist nachvollziehbar, weil wir das Unverständliche verstehen wollen. Gleichzeitig wird uns diese Frage erschöpfen. Wir zehren uns aus, weil wir niemals eine wirklich befriedigende Antwort darauf finden können. 

Meine Arbeit beschäftigt sich deshalb vordergründig mit den Körper- und Gemütszuständen, die mit der Trauer verbunden wahrgenommen werden. Diese Zustände Schritt für Schritt anzuerkennen, zu schauen was sich noch dahinter verbergen könnte, später anzunehmen und darüber in die Akzeptanz zu kommen, sehe ich als Grundstein meiner Arbeit an. Mit der Integration des Verlustes und der damit verbundenen Trauer in unser Leben zeigen sich erste Möglichkeiten, am Leben auf neue Weise teilzuhaben, unser Gleichgewicht zu finden und inneren Frieden wieder spüren zu dürfen.

 

Trauerbegleitung nach stiller Geburt

Viele Erfahrungen habe ich in der Begleitung von Eltern sammeln können, die ihr Baby in der Schwangerschaft, unter der Geburt oder kurz danach verloren haben. Hier dürfen sich auch trauernde Großeltern angesprochen fühlen.

Frauen, die ihr Kind durch eine Fehlgeburt, durch einen Schwangerschaftsabbruch aus medizinischen Gründen oder durch eine Totgeburt verloren haben, werden die Bedürfnisse ganz besonderer Art sein. Neben der körperlichen Umstellung haben Sie einen großen und schmerzlichen Verlust zu bewältigen. Das kostet unendlich viel Kraft.

Meine Begleitung umfasst folgende Themen:

Welche Möglichkeiten gibt es, den Verlust des eigenen Kindes zu bewältigen? Möchte ich mich von meinem Kind verabschieden?
Wie kann ein Abschied gestaltet werden?
Welches Ritual kann entwickelt werden?
Wie kann die Familie und auch der Freundeskreis mit einbezogen werden – ohne sie zusätzlich zu überfordern?
Wie kann ich mit den Reaktionen der Umwelt umgehen?
Was sind Trauerreaktionen und wie äußern sie sich? Bin ich trotz allem normal? Wer kann mir im Alltag helfen? Gibt es hilfreiche Rituale?  Welche sind für mich passend?
Welche Erwartungen und Wünsche habe ich an meinen Partner? Oder mein Partner an mich? Wie gehe ich damit um, wenn wir unterschiedlich trauern?
Und wenn Sie schon Kinder haben:

Wie sag ich es ihnen?
Was sag ich ihnen?
Kann ich ihnen einen Abschied zumuten? Geht das überhaupt?
Wie gehe ich mit der Trauer meiner Kinder um?
Wie gelingt es, dass sie trotzdem fröhlich sein können und dürfen?
 

Trauerbegleitung braucht Zeit. 


Die Wochenbettbetreuung wird Ihre Hebamme übernehmen.

Termine für die Trauerbegleitung in meinen Praxisräumen (in Ausnahmefällen auch bei Ihnen zuhause) werden deshalb ausschließlich als Eigenleistung in Rechnung gestellt.
Sie können im Vorfeld bei Ihrer Krankenkasse anfragen, ob Ihnen ein Teil im Sinne einer Wochenbettbetreuung erstattet werden wird. 

Einige organisatorische Infos finden Sie auf meiner Infoseite Honorar- und Termingestaltung.